Die evozierten Potentiale

Zu den evozierten Potentialen zählen verschiedene Untersuchungen: die sensibel Evozierten Potentiale (SEP), die visuell Evozierten Potentiale (VEP), die akustisch Evozierten Potentiale (AEP), die magnetisch Evozierten Potentiale (MEP) und der Blinkreflex. Bei diesen Untersuchungen können durch einen elektrischen Reiz Reaktionen des Gehirns in Form von Veränderungen der elektrischen Gehirnaktivität dargestellt werden. Hierdurch können Rückschlüsse auf entzündliche, ischämische, d.h. durchblutungsbedingte, als auch raumfordernde Prozesse in den untersuchten Bereichen d.h. des Gehirns und Hirnstamms, des Rückenmarks als auch peripherer Nerven gezogen werden.

Einsatzgebiete dieser Untersuchungen sind z.B. Bandscheibenvorfälle, Verengungen oder Entzündungen des Rückenmarkskanals, die Multiple Sklerose, Erkrankungen des peripheren Nervensystems wie Polyneuropathien als auch Durchblutungsstörungen.

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