Botox-Therapie


Zur Behandlung vom übermässigem Schwitzen (Hyperhidrose)
Die Schweißdrüsen der Haut werden über Nervenendigungen des vegetativen Nervensystems gesteuert. Bei Stress, aber bei manchen Menschen auch bereits in Ruhe kommt es zu einer vermehrten Schweissekretion. Dabei sitzen des meisten Schweissdrüsen des Körpers im Bereich der Achselhöhle sowie den Händen und Füßen.
Helfen Deodorantien oder das Auftragen einer Aluminium-Chlorid-Lösung nicht, so bietet eine Spritzentherapie mit Botulinum-Toxin eine schonende Möglichkeit einer vorrübergehenden Behandlung.

Botulinum-Toxin ist ein gentechnisch hergestelltes natürlich vorkommendes Bakterieneiweiß. Es wird mit einer sehr feinen Nadel in die Haut eingespritzt, wo es an den Schweißdrüsen
gezielt die Nervenimpulse des vegetativen Nervensystems blockiert. Andere sensible Nervenfunktionen wie das Gefühl der Haut werden dadurch nicht beeinträchtigt. Die schweisshemmende Wirkung hält etwa 3-4 Monate an und kann dann wiederholt werden.
Botulinum-Toxin kann beim umschriebenen Schwitzen der Hände, Achselhöhlen, der Füße und der Stirn angewendet werden. Trotz Zulassung für das übermäßige axilläre Schwitzen darf die Behandlung in der Regel nicht auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen durchgeführt werden. Sollten Sie an einer solchen Behandlung interessiert sein, so wenden Sie sich bitte an die Ärzte.


Zur Behandlung von Falten
Botulinum-Toxin kann als ein gentechnisch hergestelltes natürlich vorkommendes Bakterieneiweiß auch gezielt zur Hemmung bestimmter Gesichtmuskeln eingesetzt werden und so zu einem Verstreichen von Falten eingesetzt werden. Insbesondere Zornes- und Sorgenfalten, “Krähenfüße“, Halsalten und horizontale Stirnfalten sind meist Folge
einer jahrelangen vermehrter Anspannung der Gesichtmuskulatur.
Es werden sehr geringe Mengen des Botulinumtoxins mittels einer sehr dünnen Nadel in die unter den Falten liegenden Muskeln injiziert. Dort werden die Nervenimpulse so blockert, dass der entsprechende Muskel nicht mehr übermäßig angespannt werden kann. Eine Lähmung kann bei einer korrekten niedrigen Dosierung dabei aber vermieden werden. Andere Funktionen wie das Fühlen durch die Haut werden dadurch nicht beeinflusst.
Die faltenlösende Wirkung lässt nach etwa 3-4 Monaten nach und die Behandlung kann dann wiederholt werden.  Die Behandlung ist sehr nebenwirkungsarm und die Kosten richten sich nach der üblicherweise nur sehr geringen Menge an verwendetem Botulinumtoxin.
Sollten Sie Interesse an einer solchen Behandlung haben, wenden Sie sich bitte an die Ärzte.

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